Unter der Lupe: Harnschau

Eine alte Technik ermöglicht erstaunliche Ergebnisse

 

Der tägliche Praxisalltag ist für sich schon sehr spannend und abwechslungsreich, aber auch hier gibt es Fälle die hervorstechen und einen zum Staunen bringen. Einer dieser Tage war heute. Als ich die Praxis betrat empfingen mich Aufregung und fröhlicher Trubel, denn endlich konnte der Ärztemarathon für einen neuen Patienten beendet werden.

 

Alle bisherigen und teuren Untersuchungen konnten keine Hinweise auf die gesundheitliche Störung liefern, bis sich Frau Dr. med. Angeli Neter ihre vielfältige Ausbildung in der fernöstlichen Heilkunde zunutze machte und die visuelle Form der Urinuntersuchung (Harnschau) anwendete. Diese Technik ist dort üblich und stammt aus dem Bereich der Traditionellen Tibetischen Medizin. Auch wenn diese Technik in der westlichen Medizin bekannt ist, wird sie dort nur noch selten angewendet. Sie ermöglicht Diagnosen, die oft nicht durch die herkömmliche Variante der Laboruntersuchung mittels Teststreifen diagnostiziert werden können. Dies bedeutet für unseren Patienten nach langer Zeit endlich mehr Klarheit und die Möglichkeit einer angemessenen und passenden Therapie. Wir freuen uns sehr mit unserem Patienten nun eine Verbesserung seiner Gesundheit anstreben zu können.

 

Dies ist wieder ein Beispiel dafür, dass man nicht unbedingt teure und aufwendige Diagnosetechniken benötigt, manchmal kann sich der Blick auf eine unübliche, einfache und auch günstige Technik lohnen. Hier zeigt uns die Traditionelle Tibetische Medizin eine wichtige Ergänzung um Untersuchungsmethoden, die auch ohne moderne Technik funktionieren und erstaunliche Ergebnisse liefern können.

 

von Ann-Kathrin

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